Kapalabhati
aufrechte Haltung
3 Atemzüge in Ujjayi-Atmung
Stoßatmung OHNE Ujjayi 30 mal
am Ende lang und tief mit Uiiayi einatmen und den Atem 10-30 Sec. lang anhalten
dabei Mula Bhanda und Jalandhara Bhanda setzen
beim Ausatmen in Ujjayi langsam die Verschlüsse loslassen
eine Runde normal atmen und alles 3 mal wiederholen
Mula Bhanda: Schliessmuskel zusammendrücken—Jalandhara Bhanda: Kinn nach unten bis es Brustbein berührt
Dann atmen Sie rechts fünf Sekunden lang ein, halten den Atem zehn Sekunden lang an, dann atmen Sie links zehn Sekunden lang aus und halten den Atem fünf Sekunden lang an.
Machen Sie dies drei Runden lang.
Schädelleuchten oder Feueratem (Kapalabhati)
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Die
positiven
Wirkungen des Feueratems (Kapalabhati) werden in den yogischen
Texten
so sehr geschätzt und gelobt, dass ich hier einige erwähnen
möchte, um Sie
anzuregen, dies regelmäßig zu praktizieren. Diese schnelle Form
von Pranayama
bewirkt eine innere rhythmische Massage; wobei die Zirkulation
zerebraler
Flüssigkeit stimuliert;und Druck und Druckverminderung in der
Wirbelsäule und
im Gehirn beeinflusst werden. Diese Stimulierung versetzt
Zwerchfell und Lungen
in eine pumpende Bewegung, wodurch Herz und Blutkreislauf
verbessert werden, was wiederum
hilft, Abfallgase auszuwaschen. Durch sie werden die Nasengänge
und Nebenhöhlen
erwärmt und es wird überflüssiger Schleim beseitigt und die
Widerstandskraft
gegen Erkältungen
und Störungen der Atemwege
gestärkt. Sie hat eine gute Wirkung bei Verdauungsbeschwerden,
wirkt belebend
auf ein träges System durch Beschleunigen des Grundumsatzes und
Stärkung des
Nervensystems und trägt zur Normalisierung der Ausschüttung von
Adrenalin bei.
Diese Technik beschleunigt auch die Bewegung von Prana im ganzen
Körper, und im
Gehirn, wodurch die physische Vitalität gestärkt und geistige
Klarheit
gefördert wird.
Sie sollten zuerst die Nasengänge
frei machen und sich die Nase putzen. Suchen Sie sich dann eine
bequeme
aufrechte Haltung. Beginnen Sie mit drei langsamen Atemzügen in
der
Ujjayi-Atmung, mit einer Hand auf dem Bauch, um mit seiner
Bewegung in Kontakt
zu bleiben. Atmen Sie tief ein und fangen Sie an, in schnellen,
deutlichen
Stößen die Ausatmung zu betonen, die dem stoßartigen Aus
atmen
beim
Naseputzen ähneln. Atmen Sie dabei kurz
ein, um im Fluss zu bleiben, aber
lassen Sie die Betonung beim Ausatmen. Schließen Sie nicht die
Vorderseite
Ihrer Kehle wie bei der Ujjayi-Atmung und drücken Sie keine Luft
über die
Stimmbänder. Das Geräusch ist beim Ausatmen kurz und scharf und
kaum hörbar
beim Einatmen. Bleiben Sie in Ihrer Körperhaltung stabil, während
Sie so
stoßweise ausatmen, und vermeiden Sie, den Körper mitschwingen zu
lassen. Die
Wirbelsäule bleibt ruhig, während sich der Bauch herein- und
herausbewegt,
passend zur Atmung. Verfolgen Sie mit der Hand auf dem Bauch die
Bewegungen, so
dass Sie spüren, wie sich der Unterbauch beim Ausatmen ganz bis
zur Wirbelsäule
zurückbewegt und sich jedes Mal kurz entspannt, wenn Sie einatmen.
Das Tempo
sollte sich fließend und gleichmäßig rhythmisch anfühlen.
Beginnen
Sie
die erste Runde mit dreißigmal Pumpen, aber halten Sie eher an,
wenn Sie
aus dem Rhythmus kommen, indem sich der Bauch beim Ausatmen nach
innen zieht.
Bei der letzten Ausatmung lassen Sie die Luft ein.wenig langsamer
werden, um
den ganzen Atem herauszulassen. Atmen Sie dann einmal lang und
tief in der Ujjayi-Form ein und
halten Sie für ein Kumbhaka --Zurückhalten des Atems --auf dem
Höhepunkt der Einamtmung
an.
Halten Sie den Atem zehn bis dreißig Sekunden lang an und verwenden Sie dabei den Wurzelverschluss (Mula Bandha und den Kehlverschluss (Jalandhara Bandha), wie oben beschrieben. Nachdem Sie den Atem eine passende Zeit lang angehalten haben (zehn bis dreißig Sekunden), lassenSie die Verschlüsse beim Ausatmen los, wobei Sie auf eine langsame und kontrollierte Weise die (Ijju-Atmung anwenden. Wenn Sie dies abgeschlossen haben, atmen Sie eine ganze Runde normal. Machen Sie dies drei Runden lang.
Wenn Sie diese
Übung
regelmäßig machen, stärken Sie die Lungen und die Muskulatur der
Atemwege. Das
macht es möglich, dass Sie die Anzahl der schnellen Ausatmungen
bei jeder Runde
leicht steigern können. Nach ein paar Wochen regelmäßigen Übens
können Sie eine
Runde einlegen, bei der Sie fünfzig bis hundert Pumpbewegungen
machen
Man kann die Atemzüge
während der Übung gut zählen, wenn man die Hände auf den
Oberschenkeln zu einer
lockeren Faust macht. Jedes Mal, wenn man zehnmal gepumpt hat,
streckt man
einen Finger. So kann man Überblick über die Zahl behalten, da Sie
von Person
zu Person und von Woche zu Woche verschieden sein kann. Bleiben
Sie mindestens
ein paar Wochen lang dabei, nur so oft in der beschriebenen Weise
auszuatmen,
wie Sie das bequem machen können, bevor Sie die Zahl erhöhen.
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Der
Wurzelverschluss
(Mula_Bandha) versiegelt den unteren Teil der Energiebahnen in
der Wirbelsäule. Um diesen Bandha zu bewirken, muss man die
Aufmerksamkeit auf
den Beckenboden richten. Das Perineum liegt zwischen dem Anus und
den
Genitalien und ist ein kleiner, rautenförmiger Muskel. Dieser
Bereich wirkt als
Qi-Brücke und lenkt Yin-Qi, das sich zerstreut, nach oben zu
höheren
Energiezentren zurück, wo es sich mit dem oberen, dem Yang-Qi,
verbinden kann.
Das Perineum ist der Boden der Organe, und wenn man zulässt, dass
es schwach
wird, läuft die Energie sozusagen aus. Wenn unsere Energie nach
innen umgelenkt
wird, fangen wir an, uns geerdet zu fühlen. Wenn Sie das Perineum
aktivieren
möchten, ziehen Sie einfach den Beckemboden ein, indem Sie die
Sitzbeinhöcker
zueinander bewegen. Sie müssen vielleicht Einziehen des
Beckenbodens mit
Loslassen der Muskulatur abwechseln, um mit dem Beckenboden in
Kontakt zu
kommen und ein Bewusstsein für diese Region zu entwickeln. Wenn
Sie
dies üben, können Sie das mit ein
paar Atemzügen begleiten. Wenn Sie einatmen, bringen Sie Ihre
Aufmerksamkeit
nach unten zur Wurzel. Halten Sie am Ende der Einatmung an und
heben Sie das
Perineum nach oben zur Mitte des Körpers (machen Sie das als ein
leichtes
Anheben mit weniger Anspannung, als wenn man den analen
Schließmuskel
zusammendrückt). Lassen Sie das Perineum dann los und drücken Sie
es beim
Ausatmen sanft nach unten. Mula Bandha ist die Aktivität, mit der
man leicht
den Beckenboden anhebt. Wiederholen Sie dies ein paar Mal. Setzen
Sie die
Praxis des Pranayama mit dem Wurzelverschluss (Mula Bandha) fort.
Auch an einer anderen Stelle läuft Energie leicht aus: durch den Kopf. Man kann die Energie am Hals blockieren und sie im Rumpf versiegeln, wenn man den Kehlverschluss (Jalandhara Bandha; jal bedeutet „Hals" und dhara bedeutet „Basis") einsetzt. Es schließt die Luftröhre und drückt die Nerven und Drüsen im Bereich der Kehle zusammen. Dadurch wird der Herzschlag verlangsamt und der obere Teil der Energiebahnen in der Wirbelsäule versiegelt. Dieser Bandha verbessert die Funktion der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse, die unmittelbaren Einfluss auf den Stoffwechsel haben.
Kehlverschluss (Jalandhara Bandha)
Wenn Sie den Kehlverschiuss (Jalandhara Bandha) vornehmen wollen, bringen Sie das Kinn nach vorn und unten, um mit einem sanften Drutk den oberen Teil das Brustbein zu berühren. Wenn Sie keinen unmittelbaren körperlichen Kontakt herstellen können, heben Sie die Schultern leicht an, um das Brustbein anzuheben, und bringen Sie dann das Kinn nach unten, um es zu berühren.
Wenn
es
soweit ist, auszuatmen, lassen Sie die Siegel langsam und bewusst
los, um den
Atem nicht wie in einem einzigen schnellen Strahl herauszuzwingen.
Die Bandhas
erzeugen einen inneren Druck, wie wenn man eine Röhre an beiden
Enden
verschließt. Wenn man sie löst, kommt es zu einer geysirartigen
Wirkung, die
das Qi in alle Hauptmeridiane und Akupunkturpunkte zusammenfließen
lässt und
das ganze System in verfeinerter Energie badet.
Wiederholen Sie diesen Vorgang dreimal.
