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·         Nasenduschen in Coronazeiten

·         https://elenayoga.de/jala-neti-anleitung/

 

Interessante Neuigkeiten für die Freunde der Nasendusche: Im Kampf gegen das Corona-Virus könnten die regelmäßigen Spülungen durchaus nützlich sein. Es gibt allerdings einiges zu beachten, damit die Nasendusche nicht zur Virenschleuder wird.

Viren aus der Nase spülen?

Vor allem Allergiker und Patienten mit chronischer Rhinosinusitis empfinden das tägliche Nasenduschen als Wohltat, weil dadurch Sekrete mitsamt Allergenen und kleinen Partikeln aus der Nase gespült werden. Auch Corona-Viren sitzen zu Beginn der Erkrankung in Massen in den Schleimhäuten von Nase und Rachen. Da liegt die Frage nicht fern, ob man die Viren womöglich durch Nasenduschen aus der Nase spülen und sich so vor COVID-19 schützen kann.

Befreite Flimmerhaare können mehr

Wissenschaftliche Studien zum Thema „Nasenduschen und ihr Einfluss auf Corona-Viren“ gibt es bisher noch nicht. Anhand der Daten aus Untersuchungen mit anderen Nasen-Viren schließen die Forscher jedoch auf eine positive Auswirkung durch den Spüleffekt. Vor allem die Salzlösung trägt dazu bei, dass das Sekret flüssiger wird und sich mitsamt Partikeln und Viren leichter ausspülen lässt. Vom dicken Schleim befreit können auch die Flimmerhärchen der Nasenschleimhaut wieder besser schlagen und ihren Teil zum Nasenputz beitragen.

Salzlösung höher konzentrieren

In Coronazeiten empfehlen die HNO-Ärzte, die Salzlösung etwas höher zu konzentrieren. Normalerweise empfiehlt man zum Spülen eine 0,9%ige Lösung (0,9 Gramm Kochsalz auf 100 ml Wasser). Ein Salzgehalt über 0,9 bis maximal 5% sei sinnvoll, um das Sekret noch flüssiger zu machen. In einer aktuellen Studie senkte das Spülen mit hochkonzentrierter Salzlösung die Krankheitsdauer der untersuchten Schnupfenpatienten, außerdem reduzierte es Virusausscheidung und Übertragung an Haushaltsmitglieder. Grund genug, das Nasenduschen auch Pflegepersonal zu empfehlen, meinen die Forscher.

So wird die Dusche keine Virenschleuder

Um zu vermeiden, dass die Nasendusche zur Virusschleuder wird, haben die HNO-Ärzte folgende Tipps parat:

·         Pro Anwender eine Nasendusche. Nasenduschen nicht „ausleihen“.

·         Auch beim Naseduschen besonders gut auf Händehygiene achten.

·         Nach dem Nasenduschen das Spülgefäß und die umliegenden Oberflächen gründlich desinfizieren.

Schonmal eine yogische Nasendusche probiert? Die hilft nicht nur gegen einige Krankheiten wie Allergien oder Entzündungen. Sondern sie fördert auch einen klaren Geist und bessere Konzentration. Klingt gut, oder? Mehr Infos und die komplette Anleitung für Jala Neti findest du hier.

Inhalt

Was ist Jala Neti eigentlich?

Ganz simpel gesagt: Eine Nasendusche. Nur eben auf yogische Art. Beim Jala Neti lässt du warmes Salzwasser durch deine Nase laufen und spülst so deine Nebenhöhlen.

Neti (Nasenreinigung) ist eine der 6 verschiedenen Reinigungsmethoden (Kriyas oder Shatkarmas genannt) im Hatha Yoga. Auch im Ayurveda wird Jala Neti als Reinigungstechnik genutzt.

Die zweite Form, sozusagen das Next-Level Jala Neti, ist das Sutra Neti. Sutra bedeutet Faden. Und genau dieser wird durch die Nase gezogen, um sie gründlich zu reinigen. Es soll wohl nicht so schlimm sein, wie es sich anhört. Aber ausprobiert habe ich es auch noch nicht.

Aber warum sollte man Jala Neti machen?

Vorteile von Jala Neti

Wenn Freunde mich fragen, was die Nasenspülung denn bringt, antworte ich meist: Es gibt Klarheit! Zumindest hat sie für mich diese Wirkung, wenn ich sie regelmäßig durchführe.

 

Die Vorteile von Jala Neti sind:

Das sind meines Wissens keine wissenschaftlich belegten Effekte, sondern Erfahrungswerte. Wenn du an starken Symptomen leidest, solltest du in jedem Fall einen Arzt bzw. eine Ärztin um Rat fragen.

Anleitung: So geht Jala Neti

Du brauchst:

Und so geht’s:

  1. Fülle den Neti Pot mit Salzwasser und stelle dich an ein Waschbecken.
  2. Halte die Öffnung des Neti Pot an dein rechtes Nasenloch. Dein Nasenflügel sollte die Öffnung ganz umschließen, damit das Wasser nicht vorbeifließt. Öffne den Mund und atme durch den Mund.
  3. Lehne deinen Kopf zur linken Seite. Achte darauf, dass du den Kopf gerade hältst und nur zur Seite lehnst. Senke ihn nicht nach vorne oder hinten. (Siehe Bild weiter unten.) Das Wasser wird automatisch durch deine Nebenhöhlen bis zum linken Nasenloch fließen. Das mag am Anfang ein komisches Gefühl sein, aber du gewöhnst dich bestimmt daran. Atme weiter ruhig durch den Mund.
  4. Warte, bis das Wasser komplett hindurchgelaufen ist.
  5. Schnaufe deine Nase frei von allen Rückständen. Hier kannst du auch tiefes und eher langsames
  6.  Kapala Bathi machen, um deine Nebenhöhlen frei zu pusten.
  7. Wiederhole auf der anderen Seite. Mit welcher Seite du anfängst, spielt übrigens keine Rolle.

7.   Wie oft sollte man die Nasendusche machen?

8.    Du kannst Jala Neti im Grunde täglich praktizieren. So wird es auch in den Schriften empfohlen. Aber ja – im Alltag ist das nicht sehr realistisch. Dann reicht es auch, wenn du es 2-3 Mal pro Woche machst.

9.    Oder vielleicht möchtest du damit anfangen, es in deine wöchentliche Sonntags-Routine zu integrieren? Schau einfach, wie oft du es stressfrei unterbringen kannst. Je öfter, desto besser.

10.Wann ist der beste Zeitpunkt für die Nasendusche?

11. Wann sollte man die Nasendusche machen? Am besten am Morgen. Dann ist der Körper im Detox-Modus, den du mit der Nasenreinigung unterstützen kannst. Wenn du es ein paar Mal gemacht hast, dauert es auch nur einige Minuten.

12. Besonders vorteilhaft ist Jala Neti vor deiner Yoga-, Meditations- oder Pranayama-Praxis. Denn dabei wirst du den Unterschied besonders spüren: Du kannst frei atmen, dich besser konzentrieren und fühlst dich klarer.

13.Wann solltest du Jala Neti nicht durchführen?

14. Wenn du eine akute Erkrankung oder Verletzung hast, ist Jala Neti nicht angebracht. Zum Beispiel bei akuten Infektionen im Nasen- oder Ohrenbereich oder bei Nasenbluten. Wie immer gilt: Wenn du starke Symptome hast, gehe zum Arzt/zur Ärztin.

 

 

Ich wünsche Euch guten Erfolg bei der Dusche. Ich nehme seit Jahren einfaches Küchensalz