Häufige Krankheiten aus yogischer Sicht Satyananda Yoga Zentrum e.V. ISBN:3-928831-13-5 Bitte nicht vervielfältigen
Das Herz Kreislaufsystem Vorbeugen gegen Herzkrankheiten


Herzkrankheiten und Arteriosklerose (Degeneration der Blutgefäße) sind Todesursache Nummer eins in unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft. Jedes Jahr sterben viele Millionen Menschen an den Folgen von kardiovaskulärer Degeneration, darin sind eingeschlossen: Hoher Blutdruck, chronische Herzfehler, Schlaganfall und Nierenkrankheiten. Darüber hinaus leiden sehr viel mehr noch an den qualvollen Schmerzen, die als Angina Pectoris bekannt sind, und die eine Überbelastung im täglichen Leben anzeigen.
Die Ursachen und Wirkungen der Herzüberlastung sind mannigfaltig und komplex. Das Nervensystem ist beteiligt, indem von hier aus gedankliche und emotionale Abläufe die Herzfunktion beeinflussen. Außerdem sind das Stoffwechsel-, das Verdauungs- und das Fortpflanzungssystem beteiligt, denn diese Systeme stellen häufig hohe Anforderungen an das Herz.

Das Herz- und Kreislaufsystem, das Herz der Materie
Das Herz ist eine einzige Nerven-Muskel-Pumpe, es ist der Mittelpunkt aller menschlichen Aktivität. Es ist für den Blutkreislauf verantwortlich. Jeder Teil im Körper ist vom Herzen abhängig, und wenn es seine Arbeit beendet, hören alle Körperfunktionen in wenigen Minuten auf. Das Herz schlägt unermüdlich,Tag und Nacht, von der Geburt bis zum letzten Atemzug.Wenn der Körper ruht, schlägt es ruhig und langsam. Wenn man in Bewegung kommt, beschleunigt das Herz sofort seinen Schritt, um den Blutdurchfluß zu erhöhen, damit auch die entferntesten Muskeln weiterhin versorgt werden.
Die Kraft des Herzens hängt von dem Gewebe in den Muskelwänden ab. Eine Beschädigung dieser Fasern löst eine auffallende Veränderung im Muster und der Leistungsfähigkeit des Blutkreislaufes aus. Um das Volumen und den Druck des Blutes aufrechtzuerhalten, sind bestimmte Faktoren unerläßlich, z. B. der Zustand der Herzklappen, der Einfluß des Nervensystems, der den inneren Durchmesser der Blutgefäße und die Flüssigkeitsmenge des Blutstroms steuert. Der Urzustand des Herzmuskels ist jedoch das Entscheidende.
Das Herz besteht aus einem einzigen Muskel, dem Herzmuskel. Dieser Muskel ist widerstandsfähiger, als jedes andere Muskelgewebe im Körper. Deshalb kann die sich ständig wiederholende Arbeit ohne Pause stattfinden, ohne jemals auch nur zu stocken. Kein anderes Organ arbeitet so ausdauernd und so hart wie das Herz.
Das Blut zirkuliert vom Herzen zum Körper durch ein zusammenhängendes Netzwerk von Leitungen, den Arterien,Venen und Kapillaren. Die Arterien sind die größten und stärksten Blutgefäße. Sie verteilen das frisch mit Sauerstoff gefüllte Blut vom Herzen in die kleineren Blutgefäße, die Kapillaren.Wenn sie sich verhärten, verliert das elastische Gewebe in ihren Wänden ihre Flexibilität. Dadurch verengen sich die Arterien, der Blutdruck steigt, die Herztätigkeit muß sich erhöhen. Es kann außerdem zu ungenügender Sauerstoffversorgung des Herzens und anderer Organe führen.

Das Herzinnere ist in vier Kammern eingeteilt. Sauerstoffhaltiges Blut kommt von den Lungen, um im Körper verteilt zu werden. Zuerst kommt es in das linke Atrium (Vorhof) oder obere Kammer und fließt dann in die große linke Kammer (Ventrikei). Von dieser Kammer hängt das meiste der Blutzirkulation ab. In dem Moment, wenn die linke Kammer sich zusammenzieht, schnappt die Herzklappe zu und schließt damit die Verbindungstür zum linken Vorhof. Fast gleichzeitig öffnet sich eine andere Tür, die Aortenklappe. Das Blut kann in die Aorta fließen und von dort in alle anderen arteriellen Verzweigungen des Körpers.
Alle Hauptarterien des Körpers entspringen aus der Aorta. Die beiden ersten Abzweigungen sind die Herzkranzarterien, etwa 5 cm lang und 0,3 cm im Durchmesser. Diese Arterien versorgen die linke und die rechte Seite des Herzmuskels selbst mit Blut.Wenn eine davon zu eng wird, ist das ganze Zirkulationssystem gestört, denn das Muskelgewebe des Herzens bekommt nun nicht mehr genug Sauerstoff. Beim gesunden Menschen fließt immer genügend Blut in die Arterien, um das Herz zu versorgen. Es kommt jedoch vor, daß diese Arterien durch das Verhärten der Gefäßwände, durch Blutgerinnsel in den Gefäßen oder durch nervöse Spasmen, die die Gefäße zusammenziehen, teilweise oder ganz blockiert werden. Das führt zum Herzanfall oder Versagen. Eine Degeneration  der Blutgefäßwände heißt Arteriosklerose. Sie entsteht unter anderem durch tierisches Fett, Zigarettenrauchen, zu wenig Bewegung und zuviel gedanklich-seelischen Streß.
Regelmäßige Yogaübungen können diese Krankheit lindern und ihr vorbeugen, indem unnötige Spannung aus unserem Leben entfernt wird. Vernünftige Ernährungsgewohnheiten sind ebenso notwendig.
Der rechte Vorhof und die rechte Kammer arbeiten ähnlich, wie die linke Kammer und der linke Vorhof. Sie pumpen das sauerstoffarme, mit Kohlendioxyd angereichertes Blut zu den Lungen. Dieses Blut, das Sauerstoff in den Körperzellen abgegeben hat, fließt durch das Netzwerk der Venen zur rechten Herzseite zurück und wird in die Lunge gepumpt. In den Lungen verbleibt der Abfall aus den entferntesten Zellen in Form von Kohlendioxyd, was durch das Ausatmen aus dem Körper entfernt wird. Im Austausch wird frischer Sauerstoff mit dem Einatmen aufgenommen. Dieses Blut fließt dann wieder zur linken Seite des Herzens und wird erneut in die Zellen des Körpers gepumpt. Was ein Herz im Laufe einesTages leistet, ist ungeheuer.Solange man lebt, muß der Zirkuiationsprozeß ohne Unterbrechung funktionieren. Das Herz muß 50 - 80 Mal in der Minute pumpen, das Blut muß 24 Stunden am Tag fließen, und das von Geburt bis zum Tod. In dem Moment, wenn der Herzschlag aufhört, ist das Leben beendet. Das ergibt einhunderttausend Kontraktionen an einem Tag oder 37 Millionen im Jahr. Bei einer durchschnittlichen Lebensspanne von 70 Jahren sind das 2 1/2 Billionen Schläge. Keine menschengemachte Maschine hat eine solche Ausdauer und Langlebigkeit.
Wie jede andere Pumpe ist das Herz dasjenige, das alles zu ertragen hat und laufen muß, auch oder besonders dann, wenn es mißhandelt oder überanstrengt wird. Sein Herz von unnötigem Streß fernzuhalten, ist der Schlüssel zu einem langen Leben. Dazu gehört eine gedankliche und emotionale Ausgeglichenheit, vernünftige Ernährung, ausreichend Bewegung und Schlaf während des ganzen Lebens, und das kann durch einen yogischen Lebensstil erreicht werden. Wenn das Herz durch Krankheit beschädigt wird, kuriert es sich während der Arbeit selbst.Wenn die Klappen sich z. B.durch rheumatisches Fieber verändern, verändern sich auch die Muskelwände des Herzens mit dem Versuch, jede Verringerung der Leistungsfähigkeit zu kompensieren. Unter Streß, wie extremer Bewegung oder Fieber, pumpt es zwei- oder dreimal so schnell, damit der Körper die Krise überwinden kann.

Der Schrittmacher

Das Tempo, in dem das Herz schlägt, wird vom Sinusknoten bestimmt. Es ist ein kleines Stückchen Nervengewebe, das sich in der rechten oberen Seite des Herzens befindet. Dieser Knoten erzeugt kontinuierlich einen spontanen, rhythmischen, elektrischen Impuls, der durch die obere Herzkammer und von dort in alle Muskelfasern geleitet wird; das gibt den Anstoß zur Herzkontraktion. Der Herzschlag wird somit von den herausgebenden Impulsen des Schrittmachers gesteuert, und diese wiederum richten sich nach den ständigen Veränderungen und Bedürfnissen des Körpers.

Die Wohnstatt der menschlichen Gefühle

Die Herzfunktion ist engstens mit unserem Gefühlsleben verbunden. Unser gefühlsmäßiger Zustand beeinflußt direkt das Verhalten des Herzens, und Herzkrankheit ist meistens mehr eine Gefühlskrankheit, als eine physische Krankheit.Wenn wir ängstlich, sorgenvoll und überspannt sind, immerzu von Sorgen und Problemen gefesselt, oder ungebärdig mit Ärger, Leidenschaft und Traurigkeit, dann verursacht das eine wilde, unkontrollierte Tätigkeit des sympathischen Nervensystems und überflutet die Zirkulation mit den Streßhormonen »Adrenalin« und »Noradrenalin«. Dadurch wird der Herzschlag beschleunigt, die Herzmuskeln werden überlastet. Das Herz wird gezwungen, ständig mehr zu arbeiten, als seine Leistungsfähigkeit es zuläßt.

Ähnlich ist es mit dem Streß der zwischenmenschlichen Beziehungen, was alle menschlichen Emotionen, Instinkte und Wünsche umfaßt. Im Verlauf unserer Entwicklung müssen wir zwar all das erfahren, es stellt aber eine ständige Anforderung an das Herz und die endokrinen Drüsen. Wenn wir durch Leidenschaften und wilde Gefühle außer Kontrolle geraten, ist die hormonale Sekretion nicht mehr im Gleichgewicht und wird unberechenbar, und das Herz arbeitet auf Hochtouren. Die Aktivität des Sympathikus ist auch dafür verantwortlich, wenn die kleinen Arterien in einen Zustand des Spasmus oder ständiger Kontraktion geraten. Die Folge ist, daß das Herz gegen einen hohen Rückdruck des Blutes im arteriellen Baum anarbeiten muß, und Hypertonie ist unausweichlich. Hypertonie ist eine ernste und schädliche Krankheit, die Blutgefäße werden zerstört, sie führt zu Nieren- und Herzversagen, und man ist ständig von plötzlichem Tod oder Schlaganfall (das Platzen eines Blutgefäßes im Gehirn) bedroht.
Bis vor kurzem haben die Ärzte noch angenommen,daß Herzinfarkt durch ein Blutgerinnsel in einer der Herzkranzarterien verursacht wird. Heute weiß man, daß es eine funktionale Krise des Nervensystems ist, verursacht durch einen Spasmus der Herzkranzarterien, durch Überaktivierung des Sympathikus. Das Gleiche gilt für Angina Pectoris. Dieser Spasmus entsteht durch Gefühls- und Gedankenverspannung.
Gefühlsverspannungen sind die häufigten Ursachen für einen Herzschlag. Man entdeckte, daß die meisten Herzpatienten in den Monaten vor einer Herzattacke durch eine tiefe Gefühlskrise hindurchgegangen sind.

Die Verbindung vom Herzen zur Sexualität

Sowohl unsere Gefühle, als auch unsere Instinkte verlangen nach einem Ventil, und das bestimmt normalerweise unser sexuelles Verhalten. Das menschliche Fortpflanzungssystem wird von der Hypophyse, der Meisterdrüse, gesteuert. Die Hypophyse wird wiederum vom Hypothalamus gesteuert, zu dem Hormone vom Gehirn fließen, als Antwort auf unsere verschiedensten mentalen und emotionalen Zustände. Das bedeutet, daß die Samenproduktion des Mannes und der menstruelle Zyklus der Frau das Ergebnis unseres emotionalen Metabolismus sind. Wenn Gefühle nicht mehr unter Kontrolle sind und Sexualhormone in den Blutstrom gelangen, dann verändert das auch die Herztätigkeit.Yogis behaupten, daß das Hormonsystem durch Harmonisierung der Gefühle und der sexuellen Aktivitäten besser arbeitet und so die Gesundheit des Herzens erhalten werden kann. Dabei spielen natürlich noch andere Faktoren eine Rolle.

Die Ernährung

In welchem Ausmaß das Herz und die Arterien degeneriert sind, hängt eng damit zusammen, wieviel Fett und Cholesterin in der Nahrung enthalten sind. Die meisten Ärzte sind sich heute einig, daß die moderne Ernährung zu viel Fett, zu viel Protein und zu viele Kalorien enthält. Viele Krankheiten des modernen Menschen lassen sich auf die zu reichhaltige Ernährung zurückführen.
Die Ablagerung von Cholesterin ist eine der fundamentalen Ursachen bei Herzund Gefäßdegeneration. Durch fettarme, vegetarische Diät, basierend auf vollem Korn, Früchten und Gemüse kann der Cholesterinspiegel im Blut verringert werden. Tierische Fette in Fleisch, Butter und Käse sollten durch ungesättigtes Pflanzenöl und eine hauptsächlich vegetarische Nahrung ersetzt werden.
Forschungen haben ergeben, daß Meditation ebenfalls den Cholesterinspiegel senkt. Entspannung und Meditation sind also neben der Ernährungskontrolle außerordentlich wichtig. Das Serum eines Menschen, der viel Fleisch und Cholesterin zu sich nimmt, ist dick, trübe und milchig, während bei einer cholesterinarmen, vegetarischen Ernährung das Serum klar und transparent ist. Man kann sich gut vorstellen, welche Mühe das Herz hat, diese dicke, trübe und milchige Flüssigkeit, die mit Fettklümpchen belastet ist, tagein, tagaus über viele Jahre durch den Körper zu pumpen.

Infarktpersönlichkeit

Herzspezialisten können eine besondere 'lnfarktpersönlichkeit' erkennen, Menschen, die besonders anfällig für Herzkrankheiten sind. Es betrifft meistens den Mann im mittleren Alter, der ein aggressives, selbstbestimmendes und ehrgeiziges Verhalten an den Tag legt. Er ist meistens in seinem Bereich erfolgreich und hat es im Leben weit gebracht, indem er immer bis an seine Grenzen gegangen ist. Er setzt sich einen hohen persönlichen Standard und erwartet diesen auch von anderen. Meistens wird er ein 'Workaholic, der seine Arbeit als einzigen Weg der Selbsterfüllung betrachtet und dazu neigt, schmerzhaften emotionalen Auseinandersetzungen und Verantwortungen in der Familie auszuweichen.

Yoga bringt Ausgeglichenheit im Gefühlsleben

Weil die Gefühle eine so bedeutende Rolle im Entstehen von Herzkrankheiten spielen, reicht es nicht aus, nur die Ernährung zu verändern. Laut yogischer Wissenschaft muß ein Herzkranker erkennen, wie die Muster der Gefühlsebene auf Herz und Bewußtsein wirken. Das wird durch die yogische Entspannung möglich - durch Yoga Nidra und Meditation. Die Beherrschung von Yoga Nidra ist der wichtigste Schritt, um sich von einer Herzkrise zu erholen.
Herzpatienten werden oft von ihren Gefühlen beherrscht, selbst wenn sie an der Oberfläche ruhig, kühl und gesammelt erscheinen. Unterdrückte Gefühle, die sich tief im Inneren verbergen und Gefühle, die über lange Zeit aus Scham, Schuld oder Angst vor Ablehnung verleugnet wurden, stellen höchste Anforderung an das Herz.
Durch Yoga kann man sich allmählich von emotionalen Komplexen, Ängsten und Unzulänglichkeiten befreien, die in unserem Unterbewußten arbeiten. Oft sind sie die Überbleibsel aus unerfreulichen Kindheitserfahrungen. Diese mögen uns niemals bewußt werden, trotzdem erzeugen sie hochgradige Ängste in unserem täglichen Leben 'und färben unsere zwischenmenschlichen Beziehungen, unsere Reaktionen, unser Verhalten und unsere Entscheidungen. Hier liegt die Wurzel der ständigen Spannung im täglichen Leben und damit der ständigen Überforderung des Herzens.
Die yogischen Übungen entlasten das Herz und lassen uns ein kindliches Gemüt entwickeln - offen, einfach und spontan. Das bringt enorme Erleichterung für den, der häufig verstrickt ist in Angst, Selbstmitleid, Aggression, Enttäuschung und Ärger. In dem Moment, wenn Entspannung eintritt, lösen sich aufgestaute Gefühle und langsam lernt man, einfach und ehrlich zu leben, zu denken und zu fühlen. Gefühle können offen und ehrlich ausgedrückt werden. Die Persönlichkeit wird nicht länger durch Unterdrückung gespalten, und Ausbrüche von Zorn, Ärger, Aufregung und Leidenschaft überwältigen einen nicht mehr und überfordern nicht mehr das Herz.
Man stelle sich vor, wie tief die Entspannung für das Herz sein kann, wenn man frei ist von all den lauernden Ängsten und unterbewußten Spannungen. Und genau das ist für den Herzpatienten so wichtig und entsteht durch yogische Meditation, Entspannung und andere Übungen.

Unbefriedigende medizinische Lösungen

Die Medizin hat viele wirkungsvolle Mittel entwickelt, um Symptome und Wirkungen von Herzüberlastung, Hypertonie und Herzversagen unter Kontrolle zu bringen. Diese Medikamente sind in akuten Situationen oft lebensrettend, senken einen gefährlich hohen Blutdruck, stabilisieren einen schnellen Herzschlag oder entfernen Schmerzen bei Angina pectoris. Sie können aber niemals die Lösung des Problems sein, weil sie nicht an die fundamentale Ursache der Herzkrankheit herankommen und diese nicht korrigieren können.
Viele Menschen sind von den Medikamenten, die die Symptome bekämpfen, über Jahre oder Jahrzehnte hinweg abhängig, ohne jemals zu erkennen, wo die Ursache ihres Zustandes liegt. Sie werden müde und sterben, bevor sie verstehen, was mit ihrer gedanklich-seelischen Gesundheit nicht stimmt, und warum ihr Herz ihr Leben mit Leid und Unbequemlichkeit vergällt.Wenn man die Gefühle kennt, wahrnimmt und bewußt ausdrücken kann, wenn sich die Fähigkeit des Wahrnehmens erhöht, kann das Herz bis zur Wurzel entlastet werden. Um diesen Weg ganz systematisch zu gehen, ist es so wichtig,Yoga unter sorgfältiger Anleitung und im Einklang mit der medizinischen Therapie zu praktizieren.

Yoga bietet die Lösung

Durch Yoga können die emotionalen Konflikte, die das menschliche Herz ungeheuer stark belasten und zu Herzkrankheiten und damit verbundenen Komplikationen führen, gelindert werden. Mit Yoga lebt man ein Leben, in dem das Herz bis zum Lebensende in seinem optimalen Zustand bleibt und Herzüberlastung und Krankheit gelindert werden.
Um das Herz von seiner ständigen Überbelastung zu befreien, müsse, emotionalen Konflikte, die Abhängigkeiten, die Bedürfnisse und Ansprüche zuerst erkannt, akzeptiert und zum Ausdruck gebracht werden, um sie ( mit Hilfe von Yoga umzuwandeln. Der emotionale Metabolismus kann nicht einfach zum Verschwinden gebracht werden, denn Unterdrückung führt zu mentaler und körperlicher Krankheit. Durch den systematischen Yoga-Weg können diese Gefühle erkannt und auf gesunde, nicht verletzende Weise herausgelassen werden.
Meditation ist die Basis für ein yogisches Leben. Sie bringt Frieden Stabilität. Sie macht bewußt, in welche Wirren von Schmerz, Angst, Unsicherheit und emotionale Qual man hineingeraten ist und was zur Herzkrankheit geführt hat.Die Körpertemperatur, der Stoffwechsel und die endokrine Sekretion durchlaufen eine tiefe und spontane Veränderung, man kann sich tief entspannen, und das Herz wird ruhig. Die Gefühle werden nicht abgetötet, sondern sie können sich anders ausdrücken. Allmählich lebt das Herz wieder auf, es wird von einer bleischweren Last befreit, wird nicht mehr ständig eingeengt, sondern schwingt sich in die Lüfte.

Viel Erfolg wünsche ich Euch. Vielleicht nimmt jeder nach dem Lesen dieses Textes sein Herz liebevoller an durch Schonung Euer S.K. Kaiser
OM SHANTI